Prof. Dr. Axel Bumann, Gründer des 3D-Röntgennetzwerkes MESANTIS, wurde von der American Association of Orthodontists als Hauptreferent zum AAO-Kongress nach New Orleans eingeladen. Insgesamt 15.000 Teilnehmer besuchten Ende April die weltweit größte kieferorthopädische Jahrestagung unter dem Motto „New Horizons“.

Passend zu den „neuen Horizonten“ berichtete Prof. Bumann über bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse zur signifikanten Dosisreduktion mit Hilfe jüngster Protokolle nach dem IADR-Konzept bei Verwendung modernster DVT-Geräte. IADR bezeichnet das von MESANTIS entwickelte "Indikationsabhängige Dosisreduktionskonzept".

Die Ergebnisse von Prof. Bumann und seiner internationalen Forschungsgruppe bestätigten die bereits im Dezember 2013 publizierten Ergebnisse von Prof. Dr. Ludlow (University of North Carolina). In beiden Studien wiesen die DVTs gleiche bzw. sogar niedrigere effektive Dosen als konventionelle Röntgenbilder (11 bis 26.9 µSv) auf. Neben der drastischen Dosisreduktion im Vergleich zu konventionellen DVT-Geräten konnte auch erstmals gezeigt werden, dass es bei den modernsten DVT-Geräten mit Protokollen nach dem IADR-Konzept trotz drastischer Dosisreduktion keine diagnostischen Einbußen im Vergleich zu konventionellen digitalen Röntgenaufnahmen gibt. Da die 3D-Aufnahmen jeoch deutlich mehr diagnostische Informationen ernthalten, stellen die 3D-IADR-Protokolle derzeit die Methode der Wahl in der kieferorthopädischen Bildgebung dar, wenn man das nach der RöV vorgeschriebene ALARA-Prinzip einhalten will.